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Wie ist diese Vitamin-K2 Wirkung möglich ? Anfang des 21. Jahrhunderts wurde eine Gruppe von Proteinen erforscht, die Gla-Proteine, die offenbar auch für die Vermeidung einer Arteriosklerose sehr wichtig sind. Das Vitamin-K2 ist für die Aktivierung von 16 Gla-Proteinen erforderlich. In den Gefäßwänden unserer Blutgefäße wird das Matrix-Gla-Protein (MGP) gebildet. Seine Aufgabe ist es, einerseits die Ablagerung von Calcium in unseren Arterien zu verhindern, andererseits die Einlagerung von Calcium in die Knochen zu fördern. Allein das Vitamin-K2 ist in der Lage, dieses Matrix-Gla-Protein zu aktivieren. Nur mit den beiden Formen des Vitamin-K2 (menaquinon-4, menaquinon-7) ist diese Umwandlung und damit der optimale Schutz vor einer „Versteinerung“ unserer Arterien möglich. Wenn wir ebenfalls regelmäßig genügend Magnesium aufnehmen, sind zwei wichtige Voraussetzungen erfüllt für ein angenehmes Älterwerden bei erstaunlich guter Gesundheit. The realm of vitamin-K dependant proteins: shifting from coagulation toward calcification, Mol Nutr Food Res. 2014 Feb.17 / Vitamin K status and vascular calcification. Adv Nutr. 2012 Mar;3(2):158-65 Die beiden Formen des Vitamin-K2 Als Vitamin-K2 bezeichnet man zwei Substanzen, menaquinon-4  und das länger und intensiver wirksame menaquinon-7. Beide Formen können aus dem Vitamin-K1 im Darm in geringen Mengen gebildet werden, wenn die bakterielle Darmflora in Ordnung ist. Das ist heute eher die Ausnahme. Die Nahrungsquellen an Vitamin-K2 sind nicht ergiebig. Milchprodukte aus Rohmilch sind schwer zu bekommen. Die bis vor ca. 50 Jahren übliche Gemüse-Konservierung durch Fermentation ist nur noch beim Sauerkraut üblich. Kühlschränke, Gefriertruhen und unsere Bequemlichkeit haben diese idealen natürlichen Quellen von Vitamin-K2 verschwinden lassen. Da müssen wir uns nicht wundern über Krankheiten wie Herzinfarkt, Osteoporose oder Krebs, die in früheren Zeiten sehr selten waren. Osteoporose und Vitamin-K2 Wir lesen und hören immer noch Empfehlungen bei schwindender Knochensubstanz, 1.000mg Calcium + Vitamin-D3 täglich einzunehmen. Diese Empfehlung kann nicht die Lösung bei Osteoporose sein. Wir müssen unserem Organismus die Möglichkeit geben, diese gewaltige (fast gefährlich große) Menge Calcium in die Knochen einzubauen. Das kann er nur, wenn zugleich Magnesium ausreichend verfügbar ist. Nur dann kann eine feingliedrige, stabile Knochenstruktur gebildet werden. Magnesium ist für die Vermeidung von Fehlablagerungen von Calcium unverzichtbar, für den Erhalt unserer Muskulatur (auch des Herzmuskels) nicht weniger. Die spezielle Steuerungswirkung des Vitamin-K2 sollten wir zusätzlich immer dann nutzen, wenn eine Tendenz zur Gefäßverkalkung erkennbar wird (Halsarterien, Herzkranzgefäße, Herzklappen usw.). weiter auf Seite 3